Franz Raßl übergibt Skulpur „WERDEN“ dem Gerabronner Gemeinderat

Herausragendes Werk des Künstlers Franz Raßl bereichert den Gerabronner Stadtgarten und Kreisverkehr

 

Gerabronn. Im Rahmen der ersten Gemeinderatsitzung nach der Sommerpause übergibt der renommierte Künstler und Steinbildhauer Franz Raßl die von ihm geschaffene Muschelkalkstele mit dem Titel „Werden“ an den Gerabronner Gemeinderat.

Dieser neu geschaffene Blickfang für Fußgänger und Autofahrer bereichert jetzt den Gerabronner Stadtgarten und Kreisverkehr. „Ich freue mich, dass diese herausragende Werk eines bedeutenden Gerabronner Künstlers und Steinbildhauer unser Stadtbild bereichert“, so Bürgermeister Mauch, „die Skulptur „WERDEN“ ist wie geschaffen für diesen Platz“.

 

Der Gerabronner Gemeinderat stimmte dem Aufstellen der Muschelkalkstele in seiner Mai-Sitzung mehrheitlich zu und so wurde diese im Laufe des Sommers von Franz Raßl, mit Unterstützung des Bauhofes, installiert.

 

„Ich freue mich sehr“, erklärt der Künstler Franz Raßl, „dass die Skulptur WERDEN im neu gestalteten Gerabronner Park am Kreisverkehr einen stimmigen, wirkungsvollen Platz gefunden hat. Die 3,03 Meter hohe Stele aus Muschelkalk entstand im Jahr 2016. In den vergangenen Jahren hat sich die Gerabronner Ortsstruktur sichtbar gewandelt. Als ortsansässiger Künstler wirft das in mir die Frage von Werden und Vergehen auf. Als Steinbildhauer besteht die große Herausforderung darin, Verwandlung, also Bewegung im Stein sichtbar und durch Stein erlebbar zu machen. Die fragile Stele in ihrer vertikalen Ausrichtung erschließt sich durch vier sehr unterschiedlich gearbeitete Seiten. Bei genauer Betrachtung der Skulptur WERDEN, deren Untertitel lautet HANDLE WITH CARE, lässt sich eine zarte Wellenbewegung wahrnehmen, die sich, von oben kommend, nach unten zu einem Block verdichtet. Wie eine Idee, ein Gedanke, der sich durchs Tun, durch eine Handlung in der Welt manifestiert. Für mich ist die Skulptur auch eine Aufforderung an uns alle, mutig, vertrauensvoll und achtsam neue Impulse und Veränderungen wahrzunehmen und umzusetzen.“

 

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