Gymnasium Gerabronn

 

Zum wiederholten Male hat das Gymnasium Gerabronn beim Tag der Mathematik 2017 an der Universität Tübingen mehrere vordere Plätze.

Am 11.03.2017 nahm das Gymnasium Gerabronn, begleitet und betreut von StR Hartfeldt und Studienreferendar Jochen Gleiter, mit 3 Teams am Mathematikwettbewerb der Universität Tübingen teil, bei dem rund 360 Teilnehmer gegeneinander antraten. Die 82 Teams von 52 Schulen reisten aus ganz Baden-Württemberg, von Gerabronn im Norden bis Bad Saulgau im Süden an.

 

Dabei waren in Team 1 Nadine Ansorge, David Hiller und Milena Geringer aus der Kursstufe 2, in Team 2 aus der Klassenstufe K1 Linus Rappold, Janine Müller, Marie Geißbusch und Roman Dieroff sowie im dritten Team Laureen Schurr, Moritz Ehrmann (K2) und Pascal Boschet (Klasse 10). Die Gerabronner Teams teilten sich jeweils mit anderen Schulen einen 7. Platz.

 

Den Sieg errangen zwei Schüler des Martin-Gerbert-Gymnasiums aus Horb am Neckar indem sie als erstes Team in der Geschichte des Wettbewerbs die volle Punktzahl erreichten.

 

Prof. Dr. Loose vom Mathematischen Institut eröffnete den Tag der Mathematik wie in den vergangenen Jahren mit einer Begrüßungsrede. Er zeigte sich erfreut über die große Zahl der Teilnehmer: „Man muss sich das mal vorstellen: die hauen sich völlig freiwillig einen ganzen Tag Mathe um die Ohren“.

 

Der Wettbewerb setzte sich aus zwei Teilen zusammen: einem einstündigen Wettbewerbsteil mit vier umfangreichen Aufgaben und einem Speed-Wettbewerb, bei dem binnen einer halben Stunde acht Aufgaben in der festgelegten Reihenfolge zu lösen waren.

 

Prof. Loose vom Mathematischen Institut: „Es sind richtige Mathe-Cracks unter den Teilnehmern. Für uns sind das potentielle Studenten. Sie haben ein sehr hohes Niveau und sind in der Schule in den Mathematikkursen vielleicht etwas unterfordert. Deshalb haben sie das Bedürfnis, sich hier auf höherem Niveau zu vergleichen.“

 

Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten im Gegensatz zu Spezialschulen für Mathematik, die für die Vorbereitung Zusatzstunden einsetzten, stellten die Schüler vergleichbare Qualifikationen auf hohem Niveau unter Beweis. Viele der teilnehmenden Schüler belegen neben Mathematik auch andere Fächer aus dem sogenannten MINT-Bereich, z.B. Physik, Chemie und Informatik. Zudem nahmen sie unter anderem auch an verschiedenen Exkursionen zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lamboldshausen, sowie an verschiedenen Wettbewerben (Känguru der Mathematik, Tag der Mathematik 2016) teil.

 

Außerhalb der Wettbewerbszeit unterhielten mathematische Vorträge die Schüler, bei denen sie praktische Anwendungen komplexer Mathematik und mögliche Berufe als Mathematiker vorgestellt bekamen. So stellte Dr. Stefan Immervoll, ein ehemaliger Tübinger Student und heute Produktmanager bei einer großen Schweizer Lebensversicherung, den Entwicklungsweg eines Versicherungsprodukts und seinen Beitrag als promovierter Mathematiker vor. Des Weiteren referierte die Geomathematikerin Sarah Eberle über ihre Forschung zur Ausbreitung von Waldbränden und Probleme bei der seismischen Erkundung der Erdkruste. „Mathematik hat auch eindrucksvolle Anwendungen“ so Loose.

 

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