Verfahren

Altlasten- und Bodenschutzkataster

Die Begriffe "altlastenverdächtige Flächen und Altlasten" sind im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) vom 17.03.1998 definiert und beschreiben neben den ehemaligen Müllplätzen (Altablagerungen) die ehemals industriell oder gewerblich genutzten Grundstücke (Altstandorte), auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist und von denen heute Gefahren für den Menschen oder die Umwelt ausgehen können.

Neben dem Bundes-Bodenschutzgesetz ist die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung  vom 12. Juli 1999 und das Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetz (LBodSchAG) vom 14. Dezember 2004 die rechtliche Grundlage für Behörden und Sanierungspflichtige.

 


Zuständigkeit

Landratsamt: Bau- und Umweltamt, Fachbereich 3


Voraussetzungen

Für detailierte Auskünfte muss ein berechtigtes Interesse vorliegen


Unterlagen

genaue Lagebezeichnungen


Ablauf

Wenden Sie sich

  • bei Auskünften zu altlastenverdächtigen Flächen/Altlasten aus dem Bodenschutz- und Altlastenkataster des Landkreises,

  • zur Beurteilung von Flächen hinsichtlich der Gefährdung von Boden, Pflanze, Mensch und Grundwasser.

  • zur Beratung bei Bauvorhaben auf altlastenverdächtigen Flächen/Altlasten.

  • und zur fachlichen und rechtlichen Begleitung bei Untersuchungs- und Sanierungsmaßnahmen.

an
Technische Fragen: Tel. 0791/755-7550
Rechtliche Fragen:   Tel. 0791/755-7668


Kosten

Kostenfrei

Gebührenpflichtig, wenn detaillierte Auskünfte erforderlich werden


Frist


Sonstiges


Rechtsgrundlage

Bundes-Bodenschutzgesetz

Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung

Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetz



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