Bürgerinformation Corona-Virus (aktualisiert am 30.06.2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Ausbreitung des Corona-Virus stellt unsere ganze Gesellschaft vor eine noch nicht absehbare Herausforderung. Bereits seit Wochen wird unsere gewohnte Freiheit in erheblichem Maße einschränken. Gleichzeitig werden langsam in einem Mehrstufigen Plan sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens wieder geöffnet. Das Land Baden-Württemberg hat daher in der angepassenten Verordnung vom 02. Juni 2020 weitere Schritte der Öffnung vollzogen.

Bitte sehen sie, trotz der langsamen Lockerungen, auch weiterhin den Ernst der Lage und nehmen sie die Öffnungen behutsam und mit der weiterhing gebotenen Vorsicht..

So wünsche ich Ihnen auch für die kommenden Wochen viel Kraft und Gesundheit, verbunden mit dem Wunsch, dass Sie vom Corona-Virus verschont bleiben.

Ihr
Christian Mauch
Bürgermeister

Maskenpflicht

Ab dem 27. April gilt in Baden-Württemberg ein Maskenpflicht beim Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Ebenso auch bei Arztbesuchen.

 

 

Öffnung des Rathauses auf Termin

 

Das Rathaus ist ab dem 11. Mai wieder geöffnet. Um den Besucherandrang zu reduzieren und Warteschlangen zu vermeiden, ist ein Erscheinen im Rathaus nur nach Terminvereinbarung möglich. Ebenso wie beim Einkaufen oder im Bus gilt in Gerabronn auf dem Rathaus eine Maskenpflicht. Ohne Termin und ohne Maske kann bis auf weiteres niemand bedient werden.

 

Die Kontaktdaten der einzelnen Mitarbeiter finden Sie hier: Übersicht Mitarbeiter.

 

 

Die Zentrale erreichen Sie unter 07952/604-0.

 

 

Schule und Kindergarten:

   
Über die Presse und Medien ist die Nachricht, dass die Kindergärten ab dem 18. Mai die Möglichkeit haben einen eingeschränkten Betrieb unter strengen Vorgaben wieder aufnehmen zu können, bereits verkündet worden. Gleichzeitig wird die Notbetreuung erweitert.

Für unsere Kindergärten in Gerabronn bedeutet das konkret, dass es aktuell noch keinen Termin gibt, wann unsere Kindergärten wieder ganz normal starten können.

Aktuell starten jetzt der eingeschränkte Betrieb mit einer 50% Auslastung der Kindergartengruppen. In Anlehnung an die Grundschule erfolgt dies im wöchentlichen Wechsel. Hierfür werden alle Eltern von den Kindergärten informiert.

Kinder in der Notbetreuung werden weiterhin durchgehend betreut. Die Erweiterung der Notbetreuung gilt unter folgenden Voraussetzungen weiter:

    1. Unverändert gibt es einen Anspruch auf Notbetreuung für diejenigen Kinder, bei denen BEIDE Elternteile oder Alleinerziehende in einem Bereich der systemrelevanten Infrastruktur arbeiten. Eine Auflistung der systemrelevanten Infrastruktur ist dem Schreiben beigefügt.
    2. Zusätzlich und neu ist, dass auch ein Anspruch auf Notbetreuung besteht, wenn Alleinerziehende oder BEIDE Elternteile
    2.1 einen AUSSERHALB der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben
    und
    2.2 für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten
    und
    2.3 persönlich erklären, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung NICHT möglich ist.

Für die Punkte 2.1 bis 2.2 müssen schriftliche Bescheinigungen des Arbeitgebers BEIDER Elternteile vorgelegt werden. Bei Freiberufler oder Selbstständigen ist eine Eigenbescheinigung notwendig.

Auch die Erklärung nach 2.3 muss schriftlich erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass wir nur gesunde Kinder in die Notbetreuung aufnehmen können.

Wenden Sie sich bei der Inanspruchnahme der Notbetreuung bitte zunächst telefonisch an das Rathaus unter 07952/604-0.

Sobald es einen Termin für die Wiederaufnahme des normalen Kindergartenbetriebs gibt, werden wir Sie informieren.

Der Schulbetrieb wird im Gymnasium, unter entsprechenden Auflagen zur Sicherheit, ab 4. Mai für die Abschlussklassen und die Abschlussklassen des nächsten Jahres starten. Für die 4. Klasse der Grundschule startet der Unterricht wieder ab 18. Mai. Alle weiteren Klassen in Grundschule und Gymnasium folgen ab 15. Juni im Schichtbetrieb im Wechsel mit tageweiser Anwesenheit an der Schule und Fernunterricht zu Hause.


Die Erweiterung der Notgruppen gilt ebenfalls ab 27. April auch für die Schulen und muss wie bisher direkt bei der Schule angemeldet werden.

 

 

Landratsamt Schwäbisch Hall erlässt Allgemeinverfügung über die häusliche Quarantäne

Zum Schutz der Bevölkerung ergreift der Landkreis Schwäbisch Hall weitere Maßnahmen. Dazu gehört eine Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen mit dem Corona-Virus.
Wichtig: Städte und Gemeinden verschicken jetzt keine Bescheide mehr direkt an die Betroffenen!
Diese Allgemeinverfügung gilt ab Dienstag 24.März.

Erkrankte an COVID-19 müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID- 19 erkrankt ist. Auch direkte Kontaktpersonen von an COVID-19 – Erkrankten müssen sich als Ansteckungsverdächtige ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Mitteilung durch das Gesundheitsamt über die Tatsache, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.
Die Allgemeinverfügung ist hier zu finden: Allgemeinverfügung

Das Landratsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Quarantäneanordnung unbedingt einzuhalten ist. Es handelt sich dabei um eine behördliche Anordnung, der unbedingt Folge zu leisten ist. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

 

 

Landesregierung beschließt Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

 

Das Land Baden-Württemberg hat zum 02. Juni 2020 ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst: Verordnung des Landes



Es gelten unter andern folgende Regelungen:

 

Es gilt ein Verbot von Zusammenkünften im öffentlichen Raum. Es dürften „nicht mehr als zwei Personen“ zusammenkommen, ausgenommen sind Familienangehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende oder die Angehörigen eines weiteren Hausstandes und Familie.

 

Schießung von Einrichtungen:

  • Clubs und Diskotheken
  • Fitnessstudios, Tanzschulen
    und ähnliche Einrichtungen
    (Öffnung ab 2. Juni, derzeit nur
    Kurse im Freien möglich)
  • Indoor-Sportanlagen (Öffnung
    ab 2. Juni)
  • Kultureinrichtungen jeglicher
    Art und Kinos (Öffnung ab 1.
    Juni geplant*)
  • Prostitutionsstätten, Bordelle
    und ähnliche Einrichtungen
  • Reine Schankwirtschaften,
    Bars, Kneipen und Shisha-Bars
    (Öffnung ab 2. Juni; bereits ab
    30. Mai Öffnung für bestuhlte
    Außenbereiche von Bars und
    Kneipen)
  • Reisebusse im touristischen
    Verkehr
  • Schwimm- und Hallenbäder so-
    wie Thermal- und Spaßbäder
  • Messen, nicht-kulturelle Aus-
    stellungen, Spezialmärkte und
    ähnliche Einrichtungen

 

Maßnahmen für Ein- und Rückreisende


Das COVID-19-Virus breitet  sich in  vielen  Staaten weltweit  mit hoher Dynamik aus. Deshalb ist  -anders als bei einem regionalen Ausbruchsgeschehen- die Ausweisung von ausländischen Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut fachlich nicht mehr länger sinnvoll. Dadurch wird es erforderlich, dass aus dem bisher nach Risikogebieten differenzierten Ansatz beim Umgang mit Einreisen nach Deutschland nun eine für jeweils alle Drittstaaten und die  EU-Staaten einheitliche  Vorgehensweise festgelegt wird:
Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland einreisen, haben sich bei den zuständigen Behörden zu melden; sie können unter Beobachtung gestellt und mit beruflichen Tätigkeitsverboten belegt werden. Zuwiderhandlungen seien bußgeldbewehrt.

 

Hotline zur Existenzsicherung von Unternehmen, Gastronomie

 

Für Unternehmer jeder Art wirft die aktuell dynamische Situation viele Fragen auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und welche Schritte zu veranlassen sind.
Unter den Nummern 07904 945 99-12 und 07904 945 99-25
stehen Ihnen Mitarbeitende der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwäbisch Hall zur Verfügung um Ihnen Fragen zu beantworten, Informationen zur Verfügung zu stellen und den Weg zu Hilfsangeboten zu lotsen.

 

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus

 

Ausführliche Informationen rund um das Thema Corona-Virus bieten das Robert Koch-Institut, das Bundesgesundheitsministerium und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Verhaltensregeln für Menschen, die Kontakt mit infizierten Personen hatten, aus Risikogebieten zurückgekehrt sind und/oder Krankheitssymptome wahrnehmen, führt das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg auf.

Aktuelle Informationen zur Situation vor Ort finden sich auf der Webseite des Landkreises Schwäbisch Hall. Das Gesundheitsamt des Landkreises hat zudem eine Hotline eingerichtet, die an Werktagen von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Nummer 0791 755 7400 erreichbar ist. Fragen und Anliegen können zudem per Mail an info-corona@lrasha.de an das Gesundheitsamt gerichtet werden.

Für weitere Fragen steht die Hotline des Landesgesundheitsamtes täglich zwischen 9:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Nummer 0711 904-39555 zur Verfügung.

Außerhalb dieser Erreichbarkeiten oder außerhalb der Öffnungszeiten der Hausärzte können sich Personen im Verdachtsfall an die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes wenden unter der bundesweiten Rufnummer 116117.


Da die Entwicklung im Augenblick sehr dynamisch verläuft, können sich in kürzerer Zeit Änderungen ergeben.

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