Freiwillige Feuerwehr Gerabronn

 

Modernisierungsmassnahmen sind fast abgeschlossen

 

Die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Gerabronn und zahlreiche Ehrengäste trafen sich in der Gerabronner Stadthalle um einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Stadtbrandmeister Peter Hanselmann gab einen Überblick über das vergangene Jahr in dem die 108 Mitgliedern der Gesamtwehr 33 Einsätze zu verzeichnen hatten.

Die Hauptabteilung Gerabronn mit Kommandant Matthias Trumpp wurde 2014 zu eben diesen 33 Einsätzen gerufen. Der Amlishagener Abteilungskommandant Heiko Guttknecht und der Dünsbacher Abteilungskommandant Friedrich Reingruber berichteten über die verschiedenen Aktivitäten in ihren Abteilungen. Der Michelbacher Abteilungskommandant Sven Dittes berichtete über den Neubau des Gerätehauses und über die noch anstehenden Baumaßnahmen.
 
Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm zeigte sich erfreut über den fortschreitenden Bau des Michelbacher Gerätehauses. Innerhalb 20 Jahren haben die Abteilungen Dünsbach, Amlishagen und Michelbach neue Gerätehäuser bekommen. Die massiven Neubauarbeiten der vergangenen Jahre in den Abteilungen sind eine hohe finanzielle Belastung für die Gemeinde,  aber die Zustände in den älteren Gerätehäusern und neu angeschaffte Einsatzfahrzeuge, für die der nötige Platz fehlte, zwangen zum schnellen Handeln. Fehlende Heizung führten öfters zu verschimmelten Einsatzkleidung und Sanitäranlagen suchte man in einigen Gerätehäusern vergeblich.  Um aber eine funktionierende Feuerwehr zu haben, in der die ehrenamtlichen Helfer ihren Dienst für die Gemeinde versehen, stehe die Gemeinde und der Gemeinderat nicht nur mit ihrem Dank sondern auch mit finanziellen Mitteln hinter ihrer Feuerwehr. Auch eine fundierte Ausbildung der Kameraden die ohne die Unterstützung der Gemeinde nicht möglich wäre ist von höchster Wichtigkeit betonte Kreisbrandmeister Werner Vogel. Das zeigen die Zahlen in der Unfallstatistik. 14.000 Personen werden im Jahr bei Einsätzen und Übungen verletzt. Davon verlaufen im Schnitt acht tödlich, was im Vergleich zum europäischen Ausland eine sehr geringe Zahl ist. Dass dies so ist, ist vor allem dem hohen Wissenstand und den vielen Weiterbildungsmaßnahmen zu verdanken. Auf Kreisebene gibt es Ansätze die zahlreichen Weiterbildungen und Kursangebote dezentraler anzubieten, so Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer. Durch eine entspanntere Terminplanung und die Möglichkeit bereichsübergreifend Kurse und Fortbildungen in anderen Feuerwehrabteilungen zu besuchen wird die Terminplanung der Feuerwehrangehörigen verbessert und Wartezeiten verkürzt.


Für seinen langjährigen Einsatz in der Feuerwehr bekam Helmut Schuch für 40jährigen Dienst das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold von Kreisbrandmeister Vogel verliehen. Holger Hähnle und Friedrich Reingruber erhielten für 25 Jahre Zugehörigkeit das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Zu Oberfeuerwehrmann wurden Matthias Dierolf, Michael Krenauer und Steffen Kurr befördert. Gabor Sokola wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

 

v.l.n.r.: Kreisbrandmeister Werner Vogel, Helmut Schuch, Friedrich Reingruber, Holger Hähnle, Stadtbrandmeister Peter Hanselmann, Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm
v.l.n.r.: Stadtbrandmeister Peter Hanselmann, Matthias Dierolf, Steffen Kurr, Michael Krenauer, Gabor Sokola, Kommandant Matthias Trumpp

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