Gelungener Auftakt der „Generationengerechten Stadtentwicklung Gerabronn 2030“

 

Die erste Zukunftswerkstatt bildete einen vielversprechenden Auftakt im Prozess der „Generationengerechten Stadtentwicklung Gerabronn 2030“. Für die mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger mussten am vergangenen Dienstag noch weitere Stühle in der Stadthalle bereit gestellt werden.

Bürgermeister Christian Mauch freute sich: „Das zeigt das große Interesse der Gerabronner für ihre Stadt und deren zukünftige Entwicklung“. Gerabronn hatte sich im Förderprogramm „Quartier 2020“ des Landes Baden-Württemberg beworben und den Zuschlag erhalten. Mit der generationengerechten Stadtentwicklung soll heute nun das Leben von morgen gemeinsam gestaltet werden.

 

Auch Sandra Öchslen von der Klärle GmbH aus Weikersheim, die mit der Planung beauftragt ist, zeigt sich beeindruckt von der Anzahl der erschienenen Gäste. In ihrem Impulsvortrag geht sie auf den Begriff der Generationengerechtigkeit ein, der sich vom Prinzip der Nachhaltigkeit ableiten lässt: Die Lebensqualität der gegenwärtigen Generationen ist so zu sichern, dass zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhalten bleibt.   

 

Im Anschluss wurde in der „Zukunftswerkstatt“ aktiv gearbeitet. Unter dem Motto „Das finden wir gut!“ und „Das soll besser werden!“ stellten die Teilnehmer ihre Sicht auf die vier Schwerpunktthemen „Wohnen“, „Infrastruktur und Soziales“, „Arbeiten“ und „Mobilität“ dar. An den Thementischen wurde intensiv diskutiert und schnell füllten sich die Stellwände mit den positiven und negativen Aspekten. Potentiale werden in der Gastronomie, auf dem Wohnungsmarkt und für das Schüle-Areal gesehen. Bemängelt wurden das Angebot für Jugendliche, fehlende Arbeitsplätze und die Werbung für den Gewerbestandort Gerabronn. Gut hingegen wurden die Grundversorgung in der Stadt, das rege Vereinsleben, die aktive Flüchtlingshilfe und die Lebensqualität an sich bewertet. Den eindeutigen Themenschwerpunkt sahen die Teilnehmer im Bereich „Infrastruktur und Soziales“. Die Ergebnisse werden vom Büro Klärle nun ausgewertet.  

 

Zum Abschluss verwies Sandra Öchslen noch auf die parallel stattfindende Fragebogenaktion. Bis zum 7. Dezember können alle Bürgerinnen und Bürger Gerabronns auf den verteilten Fragebögen und auch online über die Internetseite der Stadt Gerabronn ihre Meinung abgeben.

 

Im Februar 2019 sind verschiedene Maßnahmenworkshops geplant, in denen Ideen und Projekte für die generationengerechte Stadtentwicklung erarbeitet werden sollen. Auch hier sind alle Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt herzlich eingeladen.

 

Bürgermeister Christian Mauch bedankte sich zum Abschluss für die konstruktive Mitarbeit und die eingegangenen Impulse. Er sei gespannt auf den weiteren Verlauf des Prozesses.  

 

In den Teilorten Gerabronns finden ebenfalls noch Zukunftswerkstätten statt:

 

  • Mittwoch, 14. November 2018, 19.30 Uhr: Gemeindesaal Amlishagen
  • Donnerstag, 22. November 2018, 19.30 Uhr: Dorfsaal Dünsbach
  • Dienstag, 27. November 2018, 19.30 Uhr: Gemeindesaal Michelbach an der Heide

 

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